XT350 schwarz-weiß

XT 350 im April 2011
XT 350 beim Zusammenbau

Restauration Yamaha XT 350

Kommentare

Am 30.04.2011 erstand ich zwei XT 350. Eine war fahrbereit, die zweite nur Ersatzteillager.
Bei der Fahrbereiten handelt es sich um ein Exemplar der ersten Baureihe von 1985. Diese hat laut Tacho ca. 18.000 KM runter. Bei der zweiten handelt es sich um ein Exemplar aus dem Jahr 1989 mit ca. 25.000 KM. Der Motor aus dem Modell 1989 ist in die erste verbaut und hat deshalb ein 6-Gang-Getriebe.
Das fahrbereite Modell wurde sogleich am 02.05.2011 zugelassen und fährt seitem in München.
Das zweite Exemplar soll aber nicht als Ersatzteillager dienen, sondern wird restauriert :-)

http://www.goetz-motorsport.de

POLISPORT FALTENBALGSATZ, 35/51mm - 330mm, schwarz
Art. Nr. 3104428

SIMMERINGE 36x48x10.5MM
Art. Nr. 3295771

Servicedaten Gabel XT 350 :

Ölsorte : 10W
Füllmenge: 319 ccm pro Holm
Luftpolster : nicht angegeben

die zerlegten Gabelholme

Daten der Simmeringe:
KYB
66
13361
01509
735
36.48

Ausfederfeder über die Dämpferstange und beides im Standrohr versenken, bis die Dämpferstange unten rausschaut. Dann den hydraulischen Endanschlag drüber schieben und alles bis zum Anschlag ins Standrohr schieben, während dieses waagerecht gehalten wird.
Als nächstes das Stand- und Tauchrohr wieder ineinanderschieben.
Eine neue Kupferscheibe zusammen mit Universaldichtmasse auf das Gewinde der Inbusschraube sorgen für Dichtigkeit von unten. Die Dämpferstange festziehen, damit diese auch wirklich auf dem Boden des Standrohrs anliegt. Dichtung der Ölablassöffnung und Schraube festziehen.
Gleitring, Scheibe und Simmering einzeln und vorsichtig über das Standrohr schieben und vorsichtig eintreiben. Passen die Teile, kann man nach Einbau der Staubschutzkappe die Rille für den Sicherungsring sehen und diesen auch gleich einbauen. Gabel komplett zusammenschieben, mit Öl befüllen, Feder rein und die Gabel dazu wieder auseinanderziehen, Scheibe auf Feder, Distanzhülsen und dann den Deckel aufschrauben. Faltenbalg mit Löchern in Fahrtrichtung nach hinten überstülpen.
Inzwischen wurden die Lager der Lenkung mit Kettenfett eingesprüht, weil sich dieses bis in die letzte Ritze verteilt (sofern man vorher die Lager richtig vom alten Fett befreit hat). Beim Einbau der Gabelbrücke wird noch Wälzlagerfett auf die Lagerschalen verteilt. Nachdem auch die obere Gabelbrücke montiert ist, kann man die Gabelholme einbauen. Schrauben der unteren Gabelbrücke zuerst festziehen.
Fertig zusammengebaute Gabel ...

heute sind 15 Teile zum Sandstrahlen:
Rahmen
Schwinge
Auspuff
Unterblech
2 Gabelteile
unter Gabelbrücke
2 Halterungen für die Füße vom Sozius
2 Bolzen von obigem
Fußbremse samt Fußraste
Halterung für den Lampenschirm
Seitenständer
Motorhalterung vorne

Preiskalkulation der Fa. Weidinger in Obertraubling:
Rahmen: 40-50 €
Schwinge: 15 €
Auspuff: 10 €
Rest: ... na alles zusammen 100 €

Metzler Enduro 1 4.10-18/60P = 100,75 €
Schlauch 3.50/120X18 = 20,16 €
Wuchtgewicht Einh.5G = 1,20 €
Arbeitszeit Waltrapp = 7,00x7,14 = 49,98 €
Rad dyn. wuchten = 11,20 €
Reifenbeseitigung = 9,00 €
Mehrwertsteuer = 36,54 €
Gesamt = 228,83 €

Zweitrad Lilie GmbH
Schleißheimer Straße 181b
80797 München
Tel: 089 3087468
Fax: 089 30779205
www.motorrad-lilie.de
motrorad-lilie@t-online.de

nachdem die Teile vom Sandstrahlen zurück sind (10.06.2011), muss so schnell wie möglich der Lack drauf.

Als Grundierung verwende ich Epoxydharz-Lack, kurz Epoxy oder EP genannt. Dieser 2-Komponenten Lack hat hervorragende Eigenschaften.
Insbesondere für meine Zwecke die besondere Haftung auf Metall, Aluminium, Zink und mit Weichmacher versetzt auch Kunststoff, besondere Rostschutzeigenschaft (die Oberfläche der Schicht ist zu 100% dicht), Beständigkeit gegen Chemikalien und natürlich auch Benzin. Daher ist dieses Material auch besonders für Innenbeschichtungen von Kunststofftanks geeignet.

Tipp: Diese erste Schicht trage ich mit dem Pinsel auf dem Rahmen auf. Der Pinsel kommt an Stellen, wo der Spritzstaub der Lackierpistole passen muss. Die Viskosität des Materials ist mit spezieller EP-Verdünnung kleiner eingestellt, damit die Fließfähigkeit dafür größer ist. Somit läuft die Grundierung in jede Ritze und versiegelt diese. Später wird die zweite Schicht mit Lackierpistole aufgetragen.
Rahmen grundiert

Als zweite Schicht kommt ein 2-Komponenten Filler mit der Lackierpistole drauf.
Bilder ...

damit der Lack beim Umdrehen nicht wieder abgekratzt wird, lackiere ich immer nur eine Seite und lasse diese trocknen.
lackierte Unterseite

Die Teile können nun umgedreht und von der anderen Seite lackiert werden. Dabei achte ich darauf, dass so wenig Fläche wie möglich aufliegt. Schrauben und Nägel sind hier gute Helfer.

Tipp: Schwarzer Lack ist recht schnell zerkratzt und sieht dann matt aus. Das kann man dadurch verhindern, dass über den schwarzen Lack noch eine Schicht Klarlack kommt. Für feste Teile aus Metall wie dem Rahmen usw. verwende ich speziellen kratzfesten Klarlack.

Die Teile ...

Der Auspuff wird mit Zinkstaubfarbe grundiert. Dabei handelt es sich um kathodischen Korrosionsschutz.

grundierter Auspuff ...

Als Abschluss noch eine Schicht Ofenspray drauf. Diese ist Hitzebeständig und lässt den Auspuff fast schwarz aussehen.

Schnelltrocknender Speziallack schützt vor Korrosion ohne zusätzliches Überlackieren. Dieses Zinkstaub-Spray ist besonders geeignet als Korrosionsschtz für alle Gegenstände, die nicht überlackiert werden sollen, wie z.B Teile im Motorraum, Auspuffrohre, Schweißnähte, verzinkte Teile und Karosserieinnenseiten. Der hohe Zinkanteil von über 99% garantiert einen hohen Korrosionsschutz und versiegelt langfristig, auch bei Temperaturen über 400 Grad Celsius.

Korrosion wird im Normblatt DIN 50 900 folgendermassen definiert:
„ Unter Korrosion versteht man die Zerstörung von Werkstoffen durch chemische oder elektrochemische Reaktion mit ihrer Umgebung“.

Die Zerstörung von Metallen durch die Anwesenheit von Wasser ist ein elektrochemischer Vorgang.
Hierbei wirkt das Wasser als Elektrolyt und es entsteht eine galvanische Elementbildung. Bei diesem Korrosionsvorgang tritt ein Metallatom unter Zurücklassung einer oder mehrerer Elektronen aus dem festen Metallgitter als positives Ion in die Flüssigkeit. Die zurückgelassenen Elektronen wandern auf der metallischen Oberfläche zur Kathode und werden dort durch verschiedene Kathodenreaktionen verbraucht. Die Stellen an welchem der Korrosionsablauf stattfindet werden Elektroden genannt. Die Elektrode an welcher die Metallatome das Gefüge verlassen wird Anode genannt. Die Elektrode an welcher die Elektronen verbraucht werden wird Kathode genannt.

Metallische Oberflächen sind nicht homogen. Selbst reines Metall bildet unterschiedliche Bereiche mit verschiedenen Reaktions-fähigkeiten. Andere heterogene Distrikte entstehen durch Deckschichtbildung und unterschiedliche Gefüge in der Legierung. Häufig stehen auch unterschiedliche Metalle in leitender Verbindung (Eisen und Messing, Chromstahl und Kupfer etc.).

Das Wasser schliesst als Elektrolyt den Stromkreis, womit überhaupt erst eine Korrosion stattfinden kann und es entstehen durch den Angriff des Wassers verschiedene Lokalelemente.

Der Kathodische Korrosionsschutz macht sich die oben erwähnten Abläufe zu nutzten. Der Korrosionsstrom fliesst von der Anode an die Kathode. Die Kathode wird dabei nicht abgebaut, an ihr treten nur die Elektronen aus, die mit den H+ Ionen des Wassers reagieren. Die Anode hingegen geht in Lösung.

Korrosion ist eigentlich ein natürlicher Vorgang, da das Metall in freier Natur nicht rein vorkommt. Die versch. Metalloxyde werden durch hohe Energieaufwendungen zum Metall reduziert.
Das dabei entstehende Metall ist instabil und geht bei der Korrosion wieder in den energetisch vorteilhaftesten Zustand über.

Beim kathodischen Schutz wird auch die anodische Oberfläche des zu schützenden Objektes zur Abgabe von Elektronen gezwungen. Diese anodischen Bereiche werden somit auch zur Kathode. Dies ist möglich, weil man in das zu schützende Objekt eine Überzahl an Elektronen „drückt“, damit auf der gesamten Oberfläche eine Elektronen-Abgabe stattfindet.

Explosionszeichnung mit Teilenummern
Teileliste:
Tag Part # Description MSRP Qty
1 55V-22110-00-35 REAR ARM
2 30X-2218A-00-00 EMBLEM, REAR ARM | RED
3 93317-32231-00 BEARING $18.33
4 90380-22111-00 BUSH, SOLID $8.30
5 93106-22019-00 OIL SEAL (DC 22-28-8) $5.07
6 3Y1-22124-01-00 BUSH 2 $17.72
7 322-22128-01-00 COVER, THRUST 1 $14.72
8 90201-243A2-00 WASHER, PLATE $3.23
9 240-22127-00-00 SHIM (0.3T) $9.01
10 93700-06M03-00 NIPPLE, GREASE $4.60
11 30X-22141-00-00 SHAFT, PIVOT $63.89
12 90201-15797-00 WASHER, PLATE $3.14
13 90185-14070-00 NUT, SELF-LOCKING $5.20
14 30X-2217A-00-00 ARM, RELAY $215.10
15 90386-20120-00 BUSH $8.63
16 90387-140J9-00 COLLAR $11.41
17 30X-22128-00-00 COVER, THRUST 1 $10.02
18 90109-121A1-00 BOLT $16.02
19 90201-120A5-00 WASHER, PLATE $3.17
20 90185-12119-00 NUT, SELF-LOCKING $4.20
21 93700-06M03-00 NIPPLE, GREASE $4.60
22 90386-18115-00 BUSH $7.67
23 93109-18020-00 OIL SEAL $7.07
24 90387-126J8-00 COLLAR $8.36
25 90109-10752-00 BOLT $10.06
26 90201-10M05-00 WASHER, PLATE $3.17
27 90185-10120-00 NUT, SELF-LOCKING $1.32
28 93700-06009-00 NIPPLE, GREASE $5.34
29 30X-2217F-01-00 ROD, CONNECTING 1 $46.92
30 90386-18115-00 BUSH $7.67
31 93109-18020-00 OIL SEAL $7.07
32 90387-121L6-00 COLLAR $8.36
33 90109-10752-00 BOLT $10.06
34 90201-10M05-00 WASHER, PLATE $3.17
35 90185-10120-00 NUT, SELF-LOCKING $1.32
36 93700-06M03-00 NIPPLE, GREASE $4.60
37 38M-22311-00-00 CASE, CHAIN $59.54
38 90209-06187-00 WASHER $1.12
39 98507-06016-00 SCREW, PAN HEAD $0.88
40 92907-06100-00 WASHER, SPRING $0.60
41 30X-22312-01-00 CASE, CHAIN 2 $34.20
42 90209-06187-00 WASHER $1.12
43 98517-06012-00 SCREW, WITH WASHER $1.80
44 92907-06100-00 WASHER, SPRING $0.60
45 42U-22151-01-00 SEAL, GUARD $50.13
46 97017-06012-00 BOLT $0.68
47 92907-06100-00 WASHER, SPRING $0.60
48 90209-06187-00 WASHER $1.12
49 30X-22153-00-00 GUARD, CHAIN $12.54
50 95817-06055-00 BOLT, FLANGE $1.28

17 30X-22128-00-00 COVER, THRUST 1 $10.02
23 93109-18020-00 OIL SEAL $7.07

Nummer 17 ist eine Gummidichtung änhlich einen Simmerring, aber ohne Federring.
Einzelpreis: 12,95 €

Nummer 23 ist eine Deckeldichtung. Bestehend aus zwei Teilen: den Deckel und einem Dichtring.
Einzelpreis: 9.95 €

Zweirad-Center Stadler
Kirchmeierstraße 20
93051 Regensburg
0941 3788-0

Zusammengebaut sieht das dann so aus:

Ein paar Möglichkeiten, den Kunststoff zu reinigen und neuer aussehen zu lassen.

Grundsätzlich durchlaufen bei mir alle Teile folgende Prozedur:

  1. Dampfstrahler
  2. damit wird der Dreck der letzten MX-Strecke entfernt

  3. Nitro
  4. damit wird jegliches Öl, Fett und Silikon entfernt
    alle Teile an den XT's vertragen grundsätzlich Nitro ganz gut. Trotzdem empfiehlt es sich, den Fusseltest zu machen. Ein Tuch das fusselt (in den 80er Jahren sagten wir Putzlumpen dazu) oder in der Not tuts auch ein Küchentuch mit Nitro nässen und über das Kunststoffteil mehrmals reiben. Bleiben Fussel auf dem Teil zurück, ist das Nitro zu scharf und der Kunststoff wird aufgelöst. Einfach dann eine andere Verdünnung versuchen.

  5. Seifenbad
  6. eingentlich nur zur Vorbereitung für eine Lackierung nötig, aber ich bürste die Teile immer im Seifenbad ab
    würden die Teile tatsächlich lackiert, würde noch eine Reinigung mit speziellem Silikonentferner folgen

  7. Farbauffrischung mit Kunststoffpflegemitteln das hat unter anderem den Vorteil, dass der Dreck der nächsten MX-Strecke leichter abgeht (Silikonbasis). Bei alten Teilen muss man öfters,wenn man auf ein einheitliches Bild wert legt, denn alzulang hält die Wirkung nicht an.

Dieses Mittel kann öfters aufgetragen und sogar über Nacht eingewirkt werden lassen.
Hat beim ersten mal aber durchaus ein gutes Ergebnis gebracht.

Dieses Mittel wirkt schon nach ein paar Minuten. Die weiße Milch sollte allerdings nicht zu dick aufgetragen werden, sonst bleiben Ränder zurück. Nigrin hatte aber Probleme mit schwarzem Kunststoff, der schon ausgebleicht war. Aber trotzdem ein akzeptables Ergebnis.

Dieses Mittel darf nicht ganz trocknen und erst gar nicht auf heißen Kunststoff verarbeitet werden. Nach ein paar Minuten Einwirkzeit muss das Teil mit Wasser abgewaschen werden.
Das Mittel hat Probleme mit ausgebleichtem bzw. verkratzem Kunststoff (siehe links).
Dieses Mittel ist eher als Cocpitpflege gedacht.

Die Allzweckwaffe. Nicht ohne Grund wurde und wird wohl immer noch dieses Mittel auf die Motoren der guten Gebrauchten zum günstigen Preis versprüht.
Wer auf sattes schwarz auch auf vergammeltem Kunststoff wert legt ist hier richtig. Wer's nicht so glänzend mag, kann gleich nach Aufsprühen mit einem Tuch das Material verreiben. Dann wird die Oberfläche eher matt.
Ansonsten wird die Oberfläche glänzend.
Aber in beiden Fällen ist der Kunststoff wieder schön schwarz.

Eine Möglichkeit, die Gummiteile zu reinigen und aufzufrischen.

Grundsätzlich durchlaufen bei mir alle Teile folgende Prozedur:

  1. Nitro
  2. damit wird jegliches Öl, Fett, Dreck und Silikon entfernt

  3. Talkum
  4. Das AS Talkumpuder ist ein pulverförmiges Gummipflegemittel für Indrustrie Handwerk, Haushalt und die Pflege von Fahrzeugen aller Art.
    Es ist besonders geeignet für Gummiteile, wie Dichtungen, Manschetten, Fahrradbereifungen etc.
    - ungiftig
    - geruchsneutral

    AS Chemie
    Rehwinkel 30
    32457 Porta Westfalica
    05731 8697915

Nach Kunststoff und Gummipflege weiter zusammen gebaut ...

Talk (Mineral)
Talk (in pulverisierter Form Talkum; nicht zu verwechseln mit Talg), auch als Steatit oder unter seiner chemischen Bezeichnung Magnesiumsilikathydrat bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“.

Es kristallisiert je nach Modifikation als Talk-1A im triklinen oder als Talk-2M im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Mg3[Si4O10(OH)2] und entwickelt überwiegend massige, blättrige Mineral-Aggregate, selten auch makroskopisch erkennbare, tafelige oder pseudotrigonal-pyramidale Kristalle von meist mattweißer oder blassgrüner Farbe. Ebenso findet sich Talk in Form von Pseudomorphosen nach Quarz oder Anthophyllit.

Talk gehört zu den gesteinsbildenden Mineralen in der Epizone der kristallinen Schieferreihe[4] und ist Hauptbestandteil des Specksteins.

Besondere Eigenschaften
Reiner Talk ist farblos oder durch Gitterbaufehler bzw. mikrokristalline Ausbildung in massigen Aggregaten weiß. Durch Fremdbeimengungen kann er aber auch von grauer, hell- bis dunkelgrüner oder gelblicher Farbe sein. Als Mineralgemenge im Speckstein sind weitere Farbvarianten möglich.

Talk besitzt die geringstmögliche Mohshärte 1 und ist damit ein Referenzmineral auf der Mohs'schen Härteskala. Aufgrund seiner geringen Härte neigt er häufig zu Stapelfehlern in der Kristallstruktur.

Das Mineral ist wasserabweisend und fühlt sich seifig oder fettig an, daher wird er oft auch synonym als Speckstein bezeichnet.

Technik
Fein gemahlen wird Talk zum einen als Füllstoff in der Papier- und Zellstoffindustrie, Farben- und Lackindustrie sowie der Gummi-, Kunststoff- und Keramikindustrie verwendet und zum anderen als Trennmittel in Kabeln und zwischen Reifen und Schlauch.

In der Kunststoffindustrie finden Verstärkungsstoffe auf Basis von Talkum beispielsweise bei der Verstärkung von Polyolefinen, wie HDPE oder PP, einen vielseitigen Einsatz in der Auto- oder Bauindustrie. Ende der 1960er-Jahre wurden erstmals talkum- (TV) und glasfaserverstärkte (GFV) Produkte auf Basis PP angeboten. Mit Talkum verstärkte Polypropylencompounds finden seit etwa 1975 in einem breiten Einsatzgebiet Verwendung.

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